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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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muffen, daß es Sabbath war, und daß der heutige Tag einMontag, der zweite Tag der Woche und der einundzwanzigstedes Monats ist."

„Und ist dieß wahr?" fragte Hamish.

„So wahr," erwiderte der überraschte Pfarrer, „wie derUmstand, daß ich gestern das Wort Gottes meiner Gemeindepredigte — was habt Ihr, junger Mann? seid Ihr krank?seid Ihr in Eurem Geiste verstört?"

Hamish gab keine Erwiderung und wiederholte bei sich denersten Ausdruck des Geistlichen: „wäret Ihr gestern gewesen,wo Ihr hättet sein sollen!" mit den Worten ließ er den Zü-gel fahren, wandte sich von der Straße weg und stieg denWeg nach der Hütte mit den Blicken und den Schritten einesMannes hinab, welcher zur Hinrichtung geführt wird. DerPfarrer blickte ihm mit Erstaunen nach, denn obgleich er dieBewohnerin in der Hütte kannte, so hatte ihn Elspats Rufnicht veranlaßt, eine Verbindung mit ihr anzuknüpfen, weilsie als katholisch oder vielmehr als gleichgültig gegen Religiongalt, mit Ausnahme einiger abergläubischer Gebräuche, welcheihr von ihren Eltern überliefert waren. Dem jungen Hamishhatte der ehrwürdige Herr Tprie Belehrungen ertheilt, wenner ihn gelegentlich antraf; war der Same unter das Brom-beeren- und Dorngesträuch eines wilden und ungebildetenCharakters gefallen, so war er nicht gänzlich erstickt oder zer-stört worden. Es lag etwas so Grauenhaftes im Ausdruckder Züge des jungen Mannes, daß der gute Mann in Ver-suchung kam, zur Hütte zu gehen und sich zu erkundigen, obirgend ein Unglück die Bewohner befallen habe, wobei seineGegenwart tröstlich und sein Dienst nützlich sein könne. Un-glücklicherweise beharrte er nicht in seinem Entschlüsse, welcherein großes Unglück hätte verhindern können, da er wahrschein-