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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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hielt, „was einmal geschehen ist, läßt sich nicht ändern; könn-tet Ihr die Flügel jenes Adlers leihen, so würdet Ihr fürdasjenige, was Ihr wollt, zu spät am Dun ankommen — zufrüh für das, was Euch dort erwartet. Ihr glaubt, daß Ihrdie Sonne zum ersten Mal aufgehen seht, seit Ihr ihrenUntergang erblicktet, allein gestern stand sie über dem BenCruachan, obgleich Eure Augen ihrem Lichte verschlossenwaren."

Hamish warf auf seine Mutter einen wilden Blick äußer-sten Schreckens; alsdann sagte er, sich sogleich wieder fassend:„ich bin kein Kind, um durch solche Streiche mich an derAusführung meines Entschlusses hindern zu lassen — lebtwohl, Mutter, jeder Augenblick ist ein Leben werth."

„Bleibe," sagte sie, „mein theurer, betrogener, mein ge-täuschter Sohn; stürze dich nicht in Schande und Untergang,dort sehe ich den Priester auf der Landstraße mit seinem weißenPferde kommen; frage ihn nach dem Tage in der Woche,laß ihn zwischen uns entscheiden."

„Mit der Schnelligkeit des Adlers stürzte Hamish dieHöhe hinan und stand bei dem Pfarrer von Glenorquhy,welcher so früh seine Wohnung verlassen hatte, um einerunglücklichen Familie bei Bunawe seine Tröstung zu ertheilen.

Der gute Mann erschrack etwas, als er einen bewaffnetenHochländer, damals eine ungewöhnliche Erscheinung, auf sichzukommen sah, und zwar einen Mann, der offenbar in großerAufregung sich befand, als dieser sein Pferd am Zügel er-griff und ihn mit stockender Stimme nach dem Tage der Wocheund des Monats fragte.

„Wäret Ihr gewesen, wo Ihr gestern hättet sein sollen,junger Mann," erwiderte der Geistliche, „so hättet Ihr wissen

Das gefährl. Schloß u. and. Erzähl. zz