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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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lich ein Vermittler für den unglücklichen jungen Mann hättewerden können; sondern eine Erinnerung an die wilden Lei'-denschaften der Hochländer, die nach der alten Weise des Lan-des erzogen waren, verhinderte, daß er sich mit der Wittweund dem Sohn des weit gefürchteten Räubers Mac TavishMhor einließ; so entging ihm eine Gelegenheit Gutes zuthun, welche versäumt zu haben er später sehr bereute.

Als Hamish Mac Tavish in die Hütte seiner Mutter trat,warf er sich auf das so eben verlassene Bett mit dem Aus-ruf: »Verloren, verloren!" um im Geschrei des Zornes undGramS seinem tiefen Gefühle über den Betrug, der an ihmverübt war, und über die grausame Lage, worin er sich be-fand, Lust zu machen.

Elspat war auf den ersten Ausbruch der Leidenschaft ihresSohnes vorbereitet und dachte bei sich: »es ist nur der Berg-strom, den ein Gewitter angeschwellt hat; setze» wir uns,und ruhen wir am Ufer, ungeachtet alles jetzigen Gebrauses,so wird die Zeit kommen, wo wir trockenen Fußes hindurch-geben können." Sie ließ seine Klagen und Vorwürfe, welchesogar >in Mitte seines Schmerzes achtungsvoll und liebevollwaren, ohne eine Antwort zu geben, vorübergehen; als erzuletzt alle Ausrufungen des Kummers, erschöpft hatte, welcheseine Sprache, reich im Ausdruck der Gefühle des Herzens,dem Leidenden darbietet, und in finsteres Schweigen versank,ließ sie beinahe eine Stunde verschwinden, ehe sie zum Lagerihres Sohnes hintrat.

„Und habt Ihr jetzt," sagte sie zuletzt mit einer Stimme,worin die Würde der Mutter durch Zärtlichkeit gelindert war,„Euren eitlen Kummer erschöpft, und könnt Ihr vergleichendasjenige, was Ihr gewonnen habt, mit demjenigen, wasIhr verlöret? Ist der falsche Sachse von Diarmid Euer

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