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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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ordnungcn soweit ausgesöhnt, daß sic ihn ruhig anhörenkonnte, wenn er davon sprach, sie nach dem Gute von GreenColin zu bringen, wie der Herr hieß, auf dessen Eigcnthumer ihr ein Asyl verschafft hatte; in Wahrheit aber war sieweit davon entfernt, solche Gedanken zu hegen. ElSpat hatteaus den Worten, die während des ersten heftigen Streitesfielen, sich den Umstand gemerkt, daß Hamish sich körperlicherZüchtigung aussetze, wenn er sich nicht zu der im Urlaub be-stimmten Zeit wieder einfinde. Sie erkannte sehr wohl, daßer sich niemals, im Fall er in die Gefahr solcher Entehrunggerathen sollte, einer solchen Schande durch eine Rückkehr zwdem Regimente aussetzen werde, wo dieselbe ihn treffe»könnte. Man kann nicht wissen, ob sic die weiteren wahr-scheinlichen Folgen ihres unheilvollen Planes bedachte; alleindie Gemahlin von Mac Tavish Mhor war bei dessen Gefahrenund Wanderungen mit hundert Beispielen von Widerstandund Flucht vertraut geworden, wodurch ein tapferer Mannin einem Lande voll Felsen, Landseen und Bergen, gefähr-lichen Pässen und dunklen Wäldern der Verfolgung vonHunderten trotzen konnte. Für die Zukunft war sie deßhalbohne Furcht; ihr einziger, alle ihre Gedanken in Anspruchnehmender Plan ging nur auf die Anwendung von Mitteln,wodurch sich verhindern ließ, daß ihr Sohn seinem comman-dircndcn Offiziere sein Versprechen halte.

Wegen dieses geheimen Planes wich sie dem von Hamishzu wiederholten Malen gemachten Vorschläge aus, daß sieBeide aufbrechcn möchten, um von ihrer neuen Wohnung Be-sitz zu nehmen; sie widersetzte sich demselben mit Gründen,welche ihrem Charakter so natürlich waren, daß ihr Sohnweder Besorgnisse noch Acrgcr empfand.Laßt mich nicht,"sagte sie,in derselben kurzen Woche von meinem einzigen