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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Offizier Anstoß an dir nehmen sollte. Ich spreche nicht mehrmit dir über deine Absicht. Wäre der sechste Tag von derheutigen Morgensonne mein Sterbetag, und du bliebest ummir die Augen zu schließen, so würdest du dich der Gefahraussetzen, wie ein Hund an einen Pfosten gebunden und ge-peitscht zu werden? Ja! wenn du nicht ein Tröpfchen Muthbesäßest, mich allein und an meinem einsamen Herde sterbenzu lassen, damit der letzte Funken von deines Vaters Feuerund dem verlassenen Herde deiner Mutter zugleich erlösche!"

Hamish durchschritt die Hütte mit ungeduldigem und zor-nigem Schritt.Mutter," sagte er zuletzt,bekümmert Euchnicht um solche Dinge, ich kann solcher Schande nicht ausge-setzt werden, denn ich werde sie nie verdienen, und würde ichdamit bedroht, so würde ich wissen, wie ich vor der Enteh-rung sterben müßte."

So sprach der Sohn des Gatten meiner Liebe," erwiderteElspat. Sie änderte den Stoff des Gespräches und schienmit düsterer Ergebung zuzuhören, als ihr Sohn sie an dieKürze der Zeit erinnerte, die sie miteinander zubringcn durf-ten; erbat, dieselbe möge ohne nutzlose unangenehme Erinne-rungen hinsichtlich der Umstände verbracht werden, unter denensie bald sich trennen müßten.

Elspat hatte sich jetzt überzeugt, daß ihr Sohn neben an-dern Eigenschaften seines Vaters auch den stolzen männlichenGeist besaß, der es unmöglich machte, ihn von einem mitUeberlcgung gefaßten Entschluß wieder abzubringen; sie zeigtedeßhalb im Aeußern eine scheinbare Ergebung in ihre unver-meidliche Trennung, und wenn sie bisweilen in Klagen undMurren ausbrach, so geschah dieß nur, weil sie nicht gänzlichdie natürliche Heftigkeit ihrer Gefühle unterdrücken konnte,oder weil sie bedenken mußte, daß eine vollkommene und un-

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