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ist eine Strafe zu ertheilen, auch der Wille nicht ausbleibt,dieselbe ohne Grund zu verhängen. Ich möchte für dich be-ten, Hamish, und ich muß deßhalb wissen, gegen welche Uebelich Ihn, der Niemanden unbeschützt läßt, anflehen muß, deineJugend und Einfalt zu bewahren "
„Mutter," sagte Hamish, „es ist wenig daran gelegen,welchen Strafen ein Verbrecher ausgesctzt werden kann, wennman entschlossen ist, Verbrechen zu vermeiden; unsere hoch-ländischen Häuptlinge pflegten auch ihre Vasallen zu bestra-fen und, wie mir gesagt wurde, mit großer Strenge. War esnicht Lachlan Mac Jan, dessen ich mich von Alters -er er-innere, und welchem sein Häuptling den Kopf abschlagcn ließ,weil er vor ihm auf einen Hirsch geschossen hatte?"
»Ja," sagte ElSpat, „und er verlor denselben mit vollemRecht, Penn er entehrte den Vater des Volkes sogar im An-gesichte des versammelten Clans. Allein die Häuptlinge wa-ren edler in ihrem Zorn — sie straften mit der scharfen Klingeund nicht mit dem Stocke. Ihre Strafe ließ Blut vergießen,brachte aber keine Schande^ Kannst du dasselbe von den Ge-setzen sagen, unter deren Joch du deinen freigeborncn Halsgebeugt hast?"
„Nein Mutter, das kann ich nicht," sagte Hamish mit düste-rem Ausdruck, „ich sah wie man einen Sachsen wegen Deser-tion seiner Fahne, wie man das nennt, bestrafte. Er wurdegegeißelt, ich gestehe es ein — gegeißelt wie ein Hund, derseinen herrischen Herrn beleidigt hat. Ich wurde empört beidem Anblick, ich gestehe cS, allein die Strafe der Hunde istnur für Solche, welche schlimmer find wie Hunde, die ihreTreue nicht bewahren."
„Dieser Schande jedoch hast du dich ausgesctzt," erwiderteElspat, „wenn du einen Fehler begehen würdest, oder dein