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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Monteith in einem Zuge wegtricb, und wie er den Guts-herrn von Ballpbught nackt in eine Pfütze steckte, weil der-selbe gedroht hatte, eine Abthcilung der schottischen Wachezum Schutze seines Eigenthums holen zu lassen.

Von welcher Art auch die Triumphe des kühnen Freibeu-ters gelegentlich waren, so wurden dieselben doch häufig mitNiederlagen ausgewogen; seine Entweichungen aus drohen-der Gefahr, seine schnellen Fluchten und die scharffinnige List,womit er sich aus den schlimmsten Lagen errettete, wurdennicht weniger erzählt und bewundert, als seine glücklichenUnternehmungen. Bei Glück und Unglück, bei jeder Mühsal,Schwierigkeit und Gefahr war Elspat seine treue Gefährtin.Sie theilte mit ihm die Genüsse eines gelegentlichen Glückes;empfand er schwer den Druck des Unglücks, so soll die Kraftihrer Seele, ihre Besonnenheit und muthige Ausdauer inGefahr und Mühen oft die Anstrengungen ihres Gemahls an-gespornt haben.

Die Moral der Eheleute war nach dem alten HochländerSchlage treuer Freunde und trotziger Feinde; die Hecrdenund Ernten des Niederlandes hielten sie für ihr Eigenthum,wenn sie die Mittel besäße», die ersteren wegzutreiben, unddie andern in Beschlag zu nehmen; auch geschah es niemals,daß die geringsten Bedenklichkeiten über Eigenthumsrecht beisolchen Gelegenheiten sich einmischten. Hamish Mhor hattedie Denkungsart des alten kretischen Kriegers:

Neichthum ifl mein Schwert und der große Speer,

Und mein prächtiger Schild, der mir den Körper schützt;

Denn ich pflüge mit ihm, ernte mit ihm,

Keltre mit ihm den süße» Trank von dem Weinstvck auch.

Durch ihn gelt' ich als Herrscher; wer

Nicht de» Speer und den schönen Schild zu halten gewagt,