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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Zweites Kapitel.

So kam ich denn in'S NiedcrlandGanz arm, da damals schierKein Pfennig sich im Beutel fandEin Mahl zu kaufen mir.

Stolz war ich stets in meinem Clan iIch muß es schwer bereu'n;

Doch Donald war der beste Mann,

Und Donald, der war mein.

Altes Lied.

Elspat hatte ihre glücklichen Tage gehabt, obgleich ihrAlter in hoffnungslosen und untröstlichen Kummer und Gramversunken war. Sie war einst das schöne und glückliche Weibvon Hamish Mac Tavish, dessen Körperkraft und Kriegsthatenihm den Titel Mac Tavish Mhor erworben hatten. SeinLeben war unruhig und gefährlich, denn seine Gewohnheitenwaren diejenigen eines Hochländcrs von altem Schlage, deres für eine Schande hielt, etwas zu entbehren, was des Steh-lens werth war. Die in seiner Nähe wohnenden Niederlän-der, welche ihr Leben und ihr Eigenthum in Ruhe genießenwollten, mußten sich dazu verstehen, ihm eine kleine Abgabeunter dem Namen Schutzgeld zu bezahlen, und sich dabei mitdem alten Sprüchwort trösten:es sei besser den Teufel zuschmieren, als mit ihm zu raufen." Andere, welche eine solcheAusgleichung für schimpflich hielten, wurden oft von TavishMhor, seinen Genossen und Anhängern überfallen, welche eineangemessene Strafe entweder an der Person, oder am Eigen-thum, oder an beiden über die Hartnäckigen verhängten. Manerinnert sich noch des Raubzuges, worin er 150 Kühe aus