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Wir hatten den grösten Theil des Morgens in dem schönenDorfe Dalmallp zugebracht, und uns auf dem See unter derLeitung des damaligen trefflichen Pfarrers von Glenorquhyeingeschifft, und hundert Sagen von den finsteren Häuptlingendes Loch Awe, von Duncan mit der groben wollenen Mützeund anderen Herren der jetzt verfallenen Thürme von Kilchurnvernommen. So ward es später wie gewöhnlich, bis wirunsere Reise wieder antratcn, nachdem wir einige Winke vonDonald über die Länge des Wegs bis zur nächsten Stationvernommen hatten, da kein guter Anhaltepunkt zwischen Dal-mally und Oban vorhanden war.
Nachdem wir unserem würdigen und freundlichen CiceroneLebewohl gesagt hatten, setzten wir unsere Reise fort, indemwir um den furchtbaren Berg Cruachan-Ben herumfuhren,welcher mit aller Majestät der Felsen und der Wildniß in dieSee hinein ragt, und nur den Raum für Einen Paß übrigläßt, in welchem der kriegerische Clan Mac Dougal vonLorn durch den großen Feldherr» Robert Bruce beinahe ver-nichtet wurde. Jener König, der Wellington seiner Zeit, hattedurch einen sorcirten Marsch das unerwartete Manoeuvrc aus-geführt, ein Truppencorps um den Berg herum auf dessenandere Seite zu drängen und sich so in den Flanken und imRücken der Krieger von Lorn zu stellen, die er zugleich inder Front angriff. Die große Zahl der jetzt noch vorhande-nen Steinhaufen, welche über den Gräbern der Erschlagenenerrichtet wurden, und die man beim Hinabsteigen des Passesan der westlichen Seite erblickt, erweist die Ausdehnung derRache, die Bruce an den erblichen Feinden seines Hausesund an seinen persönlichen nahm. Wie Ihr wißt, bin ichdie Schwester von Soldaten, und es war mir auffallend, daßdas von Donald beschriebene Manoeuvre denjenigen von Wel-