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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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der Einwohner bewirthete, etwas zu reichlich auf DonaldMac Lcish in der Form des berühmten schottischen Bergthau'ssich niederließ. Der arme Donald! bei solcher Gelegenheitwar er wie Gideons Vlies von dem edlen Element benetzt,welches sich natürlich nicht auf uns hcrabscnkte. Dies aberwar sein einziger Fehler, und cs hätte sich für ihn nicht ge-ziemt, einen Trunk auf die Gesundheit der Mylady zurückzu-weisen; auch war er zu solcher Unhöflichkeit nicht geneigt.Dies war, wie ich wiederhole, sein einziger Fehler, und wirhatten auch kein Recht uns darüber zu beklagen. Wurde erdadurch etwas gesprächiger, so steigerte sich auch sein gewöhn-licher Autheil sorgfältig erwiesener Höflichkeit. Er fuhr nurlangsamer und schwatzte länger und pomphafter als sonst,wann er keinen Tropfen des edlen Getränkes im Leibehatte. Nur bei solchen Gelegenheiten schwatzte Donald mitwichtiger Miene von der Familie Mac Lcish; auch besaßenwir kein Recht, eine Schwäche sehr nachdrücklich zu tadeln,deren Folgen auf so unschuldige Gränzen beschränkt blieben.

Wir wurden an Donalds Weise mit uns umzugehen, sogewöhnt, daß wir mit einiger Spannung seine List beobachte-ten, womit er uns eine kleine Ueberraschung bereitete, indemer uns den Ort verschwieg, wo er Halt machen wollte, so-bald derselbe einen ungewöhnlichen und interessanten Charak-ter darbot. Hierin ging er so gleichmäßig zu Werke, daß unsreEinbildungskraft sich anstrengte, wenn er sich bei der Ab-fahrt von einer Station entschuldigte, weil er an einem son-derbaren einsamen Platz anhalten müsse, bis die Pferde denvon ihm mitgenommenen Hafer gefressen haben würden, denGrund zu errathcn, weßhalb er irgend einen romantischenSchlupfwinkel im Geheimen zu unserem mittäglichen Ruhe-platz bestimmt habe.