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schon erwähnten Salon zur unnatürlichen Stunde von 8 UhrAbends bei sich versammelte. Alsdann schien die heitere alteDame so sehr das Glück ihrer Gäste zu genießen, daß diesel-ben sich ihrerseits bemühten, das Vergnügen derselben, sowieihr eigenes zu vermehren; so entstand ein gewisser Zauber,den man selten in Gesellschaften findet, und welcher auf demallgemeinen Wunsche der Gegenwärtigen beruhte, einigenBeitrag zur allgemeinen Unterhaltung zu geben.
Obgleich jedoch ein großes Vorrecht in der Zulassung zumMorgcnbefuche meiner ausgezeichneten Freundin, oder in denEinladungen zum Mittagessen und zu den Abendgesellschaftenbestand, schätzte ich ein durch alte Bekanntschaft von mir erwor-benes Recht noch höher, wodurch ich nach Baliolhouse mich um6 Uhr Abends begeben konnte, wenn dessen ehrwürdige Be-wohnerin den Thee zubereitete. Nur zwei oder drei Freun-den gestattete sic diese Freiheit, auch durfte diese Art zufälliggebildeter Gesellschaft niemals die Zahl fünf überschreiten.Diejenigen, welche später kamen, erhielten zur Antwort, dieGesellschaft sei schon für den Abend vollzählig; dicß hatte diedoppelte Wirkung, daß diejenigen, welche der Frau BethuneBaliol aufwarteten, sich pünktlich einstellten, und daß derReiz einer kleinen Schwierigkeit zum Genuß der Gesellschafthinzukam.
Häufiger geschah es, daß nur eine oder zwei Personen beidieser Abenderfrischung sich einstellten. Kam ein einzelner Herr,so trug zwar Frau Martha kein Bedenken, denselben nach alterschottischer und französischer Mode in ihr Boudoir zuzulassen;um jedoch, wie sie zu sagen pflegte, allen nur möglichen Anstandzu bewahren, ließ sie alsdann ihre erste Dienerin Frau AliceLambskin in's Zimmer rufen — ein Frauenzimmer, welchesnach dem Ernst und der Würde des Aussehens einer ganzen