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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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zu erlangen war, dort immer vorfand. Ohne daß sie dieZiererei eines Blaustrumpfes zeigte, las sie gern in Büchern;sie fand Vergnügen daran, und wenn die Verfasser Männer vonAnsehen waren, so glaubte sie, daß sie ihnen eine Schuld derHöflichkeit abtragen müsse, welcher sie sich gern durch persön-liche Freundlichkeit entledigte. Wenn sie dann und wanneiner kleinen Gesellschaft ein Mittagessen gab, hatte sie dieGutmüthigkeit, sich nach Personen umzusehen, die am bestenfür einander paßten, und hatte auch das Glück, dieselben zuentdecken. Sie wählte dcßhalb ihre Gesellschaft wie HerzogTheseus seine Hunde,

Der Stimme »ach gekoppelt,

So daß ihr Belle» glich dem Glockenspiele,

Harnionisch tönend.

Shakspeare, SommernachtS - Traum,Akt Vl. Scene I.

Jeder Gast konnte somit seinen Antheil am Gesprächehaben, anstatt daß ein gewaltiger Kerl, wie ein Doctor John-son, durch die furchtbare Tiefe seines Baffes alle Anderen zumSchweigen brachte. Bei solchen Gelegenheiten führte sie eineausgezeichnete Tafel; bisweilen kam alsdann ein französischesoder auch schottisches Gericht zum Vorschein, welches nebstden zahlreichen Flaschen seltener Weine, die Herr Beauffet aufdie Tafel brachte, dem Gastmahl einen alterthümlichen undfremdartigen Charakter crtheilte, wodurch dasselbe noch inter-essanter wurde.

Zu solchen Gesellschaften gebeten zu werden, war keine gerin-gere Ehre, als eine Einladung zu empfangen in ihre frühenConver-sationszirkel, die sie der Mode zum Trotz durch den besten Caffeeund feinsten Thee und eine Taffe Caffee, welche die Todtenzum Leben erweckt haben würde dann und wann in dem