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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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mit Familien-Portraits behängen war, von denen letztere, mitAusnahme eines von Jameson gemalten Bildes des SirDernard Bethune aus Jacob VI. Zeiten, wahrhaft furchtbareProdukte des Pinsels waren. Ein sogenannter Salon, einlanges, enges Zimmer, stieß an den Speisesaal und diente alsWohnzimmer. Es war ein angenehmer Raum mit der Aus-sicht auf den südlichen Flügel von Holyroodhouse, auf denriesenhaften Abhang von Arthur's Sitz und den Felsengürtcl,welcher Salisbury Crags genannt wird Gegenstände vonsolcher Wildheit, daß die Seele kaum begreifen kann, wie siesich in Nähe einer volkreichen Hauptstadt befinden können.Die Gemälde des Salones waren vom Auslande eingeführtund einige unter denselben besaßen Kunstwerth; um die schön-sten derselben jedoch zu erblicken, mußte man in das Aller-heiligste des Tempels zugelaffen werden und die Erlaubnißerhalten, die Tapete am oberen Ende hinwegzuziehen, umFrau Martha's eigenes Gemach zu betreten. Dieß war einherrliches Zimmer, dessen Gestalt sehr schwer zu beschreibenist, denn es hatte eine Menge Nischen, die mit Gestellen vonEbenholz, und mit lakirten oder vergoldeten Schränken aus-gefüllt waren; einige enthielten Bücher, von welchen FrauMartha eine schöne Sammlung besaß, auf einigen war Por-zellain, auf anderen Muscheln und ähnliche Merkwürdigkeitenaufgestellt. In einer kleinen, durch einen Vorhang von kar-mofinrother Seide halb versteckten Nische war eine Rüstungaus glänzendem und mit Silber eingelegtem Stahle aufge-stellt, welche der schon erwähnte Sir Bernard Bethune beiirgend einer denkwürdigen Gelegenheit getragen hatte; überdem Vorhang der Nische hing der Degen, womit ihr Vaterdas Schicksal Britanniens 1715 zu verändern versucht hatte,und das Spontan, welches ihr älterer Bruder trug, als er