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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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mit behaglicher Würde genießt, soweit es seine kürzlich geheu-rathete Frau, Tibbie Shortacres, ihm erlaubt.

Das Haus theuerster Leser, wenn dich die Sache lang-weilt, Überschläge die nächsten vier oder fünf Seiten wardurchaus nicht so groß, als man nach dem äußeren Aussehenhätte vermuthen sollen. Die bequemere Einrichtung im In-nern war durch Qucrmauern und lange Gänge, sowie durchdie Vernachlässigung einer ökonomischen Benutzung des Rau-mes verhindert, welche für unsere alte schottische Baukunstcharakteristisch ist. Es war jedoch mehr Raum vorhandenals meine alte Freundin nothwendig brauchte, sogarwenn sie, was oft geschah, vier oder fünf junge Cousinen un-ter ihrem Schutz hatte; ja, ich glaube, ein großer Thcil desHauses war unbewohnt. Frau Bethune Baliol war niemalsin meiner Gegenwart so ärgerlich, als einmal über eine sicheinmischende Person, welche ihr rieth, die Fenster ihrer über-zähligen Zimmer vermauern zu lassen, um die Fenstersteuerzu ersparen. Sie sagte zornig, so lange sie lebe, solle dasLicht Gottes in das Haus ihrer Väter scheinen, so lange sienoch einen Pfennig im Vermögen habe, solle der König undder Staat, was sie ihnen schuldig sei, erhalten. Sie warwirklich ungemein loyal, sogar in derjenigen Prüfung,welche die Loyalität am meisten zum Wanken bringt, ichmeine die Bezahlung der Steuern. Herr Beauffet sagte mir,er habe den Auftrag gehabt, ein Glas Wein der Person zu reichen,welche die Einkommenssteuer einziehe, der arme Mann; seialsdann durch eine ihm so ungewohnte Großmuth in der Artüberwältigt worden, daß er beinahe in Ohnmacht fiel.

Man trat durch ein mit Matten belegtes Vorzimmer inden Speisesaal, welcher mit altmodischen Möbeln gefüllt, und

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