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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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dadurch entboten würden *). Derjenige, welcher alsdann ge-wöhnlich erschien, war mein schmucker Bursch in hübscher Livree,der Sohn von Frau Martha's Gärtner. Dann und wann kameine niedlich aber einfach gekleidete Magd, mit Schuhen undStrümpfen vollkommen ausgerüstet, herbei, um jenen Dienstauszuführen; zwei oder dreimal liest mich Bcauffct selbst ein,dessen Aeußeres eher demjenigen eines angesehenen Geistlichen,als dem eines Haushofmeisters einer adeligen Familie glich;er war Kammerdiener des verstorbenen Sir Bethune Baliolgewesen und besäst jetzt der Dame vollkommenes Vertrauen.Eine dunkelfarbene Kleidung, goldene Schnallen an denSchuhen und Knieen, regelmäßig fristrtes und gepudertesHaar verkündeten einen vertrauten und wichtigen Diener.Seine Gebieterin pflegte von ihm zu sagen:

Schwermüthig ist er, so wie böslich auch.

Und eignet sich bei meinem Mißgeschick

Sehr wohl zu meinem Diener.

Da Niemand den Klatschereien zu entgehen vermag, so sag-ten Einige, Beauffet habe seine Stelle besser benutzt, alsihm sein nach alter Sitte bescheidener Lohn gestattet habenwürde. Der Mann war jedoch immer höflich gegen mich ge-wesen. Er hat lange in der Familie gelebt, mehrere Legateerhalten und Einiges für sich zurückgelegt, wovon er jetzt

r) Eine sogenannte Raspel fand sich früher an alle» Hausthürc»der schvtlischen Hauptstadt, und vertrat die Stelle eines ThürklopferS.Sie bestand aus einer senkrecht in kleiner Entfernung von der Thürevorragenden Stange mit mehreren Einschnitten, an welcher ein eisernerRing hing; dieser Ring wurde von densenigen, welche in die Thürewollten, über die Einschnitte aus und abgezogen, und das dadurch her,vorgebrachte Geräusch war den Bedienten ein Zeichen, daß Jemandeintreten wolle.