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von zwei Reihen Linden, deren grünes Laub im Frühjahreinen sonderbaren Gegensatz zu dem schwärzlichen Aussehender Mauern darbot, an deren Seite sie wuchsen. DieserBaumgang führte zur Vorderseite des Hauses, welche durchzwei eingckerbte Dachseiten gebildet, ihre mit steinernen Ver-zierungen ausgeschmückten Fenster zeigte, die neben einanderin rechten Winkeln standen; ein halbrunder Thurm, welcherden Eingang bildete und die Wappen enthielt, ragte bis zudem Punkte empor, wo die Dachseiten an einander stießen,und rundete dort deren spitzen Winkel ab. Eine Seite deskleinen Hofes, worin gerade Raum genug für das Umwendeneiner Kutsche war, enthielt einige niedrige Gebäude, die demZwecke von Stallungen entsprachen, die andere hatte eineniedrige, von einem schön verzierten eisernen Gitter umgebeneBrüstung, um welches sich Gaisblatt und andere Schlingpflan-zen in solcher Weise wandten, daß dem Auge noch ein Blickin einen hübschen Garten der Vorstadt vergönnt wurde, welchersich bis zur Landstraße im Süden von Canongate auSdehnteund sich vieler alten Waldbäume, mancher Blumen und sogareiniger Fruchtbäume rühmen konnte. Wir dürfen nicht ver-gessen anzugeben, daß die außerordentliche Reinlichkeit desHofpflasters zur Genüge bezeugte, daß Wischlappen undWaffereimer an diesem begünstigten Orte ihr Möglichstes ge-than hatten, um den allgemeinen Schmutz des Stadtviertelsauüzugleichen, worin diese Gebäude lagen.
Ueber der Hausthüre befand sich das Wappen von Bethuneund Baliol mit verschiedenen aus Stein gehauenen Sinnbil-dern; die Hausthüre selbst war aus schwarzem Eichenholz, mitNägeln beschlagen; eine sogenannte eiserne Raspel fand sich daranstatt eines ThürklopfcrS, damit dieDienerzur Eröffnung der ThüreDas geführt. Schloß ». and. Erzähl. 28