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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Sechstes Kapitel.

Herrn Croftangry's Bericht über FrauBethune Baliol.

Der Mond sogar, war' er ein irdisch Wese»,Vermöchte nicht sich edler zu enthüllen.

Shakspeare i>» Corivlan.

Beginnen wir die heitere Reise unseres Lebens, so umgibtuns eine herrliche Flotte, wenn wir unsere frischen Segel vordem Wind ausspannen, wenn die Wimpeln flattern, die Musikspielt, und wenn wir im Vorbeifahren die übrigen Schiffe be-grüßen; wir empfinden mehr Vergnügen als Schrecken, sobaldein unbeholfener Kamerad aus Mangel guter Steuerung aufden Strand läuft ach! wenn die Reise vollbracht ist undwenn wir, die von Mühe aufgeriebenen Seefahrer, einanderanblicken, wie wenig von unseren alten Gefährten bieten sichdann unserem Gesichtskreise, und wie abgerissen und verwittertsind die Gestalten derjenigen, die wir noch antreffen, währendsie ebenso, wie wir selbst, sich so lange wie möglich vom ver--ängnißvollen Ufer entfernt zu halten streben, gegen welcheswir Alle zuletzt aufsahren müssen! Ich empfand diese abge-tretene aber traurige Wahrheit neulich mit aller Kraft, alsein Briefpaket mit schwarzem Siegel ankam, welches ein anmich adresfirtes Schreiben meiner ausgezeichneten Freundin,Frau Martha Bethune Baliol, enthielt, und folgende ver-hängnißvolle Worte auf der Adresse zeigte:der Adresse ge-mäß abzuliesern, sobald ich gestorben bin." Ein Brief ihrer