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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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davon gehört hatte, und welche ich jetzt, da ich ihreHandschrift besitze, für etwas Werthvolleres halte, als ichselbst irgend hätte bieten können. Ich hoffe, der Umstand, daßich ihren Namen zugleich mit dem weinigen erwähne, verletztkeinen ihrer zahlreichen Freunde, da sie den besonderen Wunschaussprach, ich möchte das Manuskript in der Weise benutzen,wie ich es jetzt gcthan habe; ich muß jedoch hinzusügen, daßich in den meisten Fällen die Namen verkleidet, und bei man-chen einige Schattirung und Färbung zur Ausführung der Er-zählung hinzugefügt habe.

Viel von meinem Material ist, außer diesem, von noch le-benden oder verstorbenen Freunden entlehnt. Die Genauig-keit einiger Angaben ist vielleicht zweifelhaft, und in dem Fallwerde ich sehr gerne von genügenden Autoritäten die Berich-tigungen von Jrrthümern annchmen, welche bei Ueberliefe-rungen nicht wohl ausbleiben können. Der Zweck der ganzenHerausgabe besteht nur darin, daß ich die früheren SittenSchottlands etwas beleuchte und sie gelegentlich mit denen derGegenwart in Gegensatz stelle. Meine eigene Meinung istin mancher Hinsicht zu Gunsten der jetzigen Zeit, jedoch nichtin so weit, daß dieselbe ein Mittel die Einbildungkraft zuüben, oder diejenige Theilnahme zu erregen darbietet, welchemit anderen Zeiten verknüpft ist. Es ist mir lieb, daß ichein Schriftsteller oder Leser im Jahr 1826 bin, und möchtesehr gerne lesen oder erzählen, was zwischen dem vergangenenhalben Jahrhundert und dem Jahrhundert vorher sich ereignethat. Wir sind dabei in vortbeilhafter Lage, Auftritte, indenen unsere Vorfahren tief dachten, leidenschaftlich handeltenund verzweifelt starben, sind für uns Erzählungen, welche dieLangeweile eines Winterabends verscheuchen, wenn wir geradekeine Gesellschaft haben, oder um einen Sommermorgen bequem