ter Schulmeister aus Minburg mit dem Gedanken in seinemKopfe gekommen wäre, Castle Treddles zu kaufen.
Als ich bemerkte, daß mein Begleiter mich los zu werdenwünschte, erkundigte ich mich nach der Person, in deren Hän-den die Karte des Gutes nebst anderen Angaben niedergelegtwar. Der Agent, welcher dieß, wie ich hörte, im Besitz hatte,wohnte in der Stadt—; diese lag, wie mir gesagt wurde,und wie ich selbst sehr wohl wußte, fünf Meilen und noch et-was weiter entfernt, eine Strecke, zu welcher man in einerGegend, worin man mit dem Lande weniger verschwenderischist, noch zwei oder drei Meilen hinznfügen kann. Da ichnicht gern mehr so weit gehen wollte, erkundigte ich mich, obich ein Pferd oder einen Wagen bekommen könne, welcheFrage verneint wurde.
„Aber," sagte mein Cicerone, „Ihr könnt bis nächstenMorgen im „Trcddles-Wappen" einkehren, einem sehr anstän-digen, kaum eine Meile entfernt liegenden Gasthof."
„Wahrscheinlich ein neues HauS?" fragte ich.
„Nun, es ist ein neuer Gasthof, aber ein altes Haus, zurZeit der Crostangry's war eS ein Wittwensitz; Herr Treddleshat es aber zur Bequemlichkeit der Gegend eingerichtet. Derarme Mann, er hatte viel Gcmeingeist, wenn er die Mitteldazu besaß."
„Duntarkin ein Gasthof!" rief ich aus.
„Was?" sagte der Kerl, durch die Nennung des Ortesnach dem früheren Namen überrascht, „Ihr seid wohl schonfrüher im Lande gewesen?"
„Vor langer Zeit," erwiderte ich; „hat man aber auchseine Bequemlichkeit im Wappen, nun, wie nanntet Ihr esdoch? Ist der Wirth höflich?" Dieß sagte ich, um irgendetwas zu sagen, denn der Kerl blickte mir starr in's Gesicht.