welches auf gleicher Linie mit dem unvernünftigen Thicresteht. Bedenke wie dieses armen Mannes Eitelkeit wenigstensBrod dem Arbeiter, Bauer und Bürger gab, wie seine Ver-schwendung dem aus die Erde verschütteten Wasser glich,welches die niedrig wachsenden Kräuter und Blumen, wohines fällt, erfrischt. Aber du! Wen hast du während deinerverschwenderischen Laufbahn bereichert? Nur die Macklerdes Teufels, Weinwirthe, Kuppler, Spieler und Pferde-knechte !"
Die durch diesen Selbstvorwurf hervorgebrachte Angstwar so stark, daß ich plötzlich die Hand an die Stirne legte,und einen Anfall von Kopfschmerz zur Entschuldigung meinerHandlung vorschützen, sowie dieselbe mit einem leisen Gestöhnbegleiten mußte.
Alsdann bemühte ich mich meinen Gedanken eine mehrphilosophische Richtung zu ertheilen und murmelte halblaut,um peinlichere Gedanken zu beschwichtigen:
In meiner Angst, die philosophische Vorschrift mir einzu-prägen, deklamirte ich laut deü letzten VerS, ein Umstand,welcher, wie ich nachher erfuhr, nebst meiner vorhergehendenAufregung, ein Gerücht veranlaßte, nach welchem ein verrück-
") Jener Acker, der zuletzt nach UmbrenuS Namen benannt ist,Kürzlich das Land des Ofellns, wird keinem als eigen gehören;Bald ja ist er mir eigen, bald dir auch. Also bewahreMuthigen Sinn und biete dem Unglück tapfer die Brust dar-
Hör. Sat. II. 2.