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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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hatte, und der Mangel aller gewöhnlichen Mittel der Er-haltung vollbrachte schnell das Werk des Verfalles. DieGeschichte war eine gewöhnliche und läßt sich in wenigenWorten berichten. Herr Treddle, sen., welcher das Gutgekauft hatte, war ein vorsichtiger, geldmachender Mann ge-wesen; sein Sohn hatte Handelsspekulationen fortgesetzt undwünschte seinen Reichthum zugleich zu genießen und zu ver-mehren. Er machte fortwährend große Ausgaben, zu denenauch die Errichtung dieses Baues gehörte; um Geld dafürherbeizuschaffen, ließ er sich in gewagte Spekulationen ein,hatte Unglück und damit ist zugleich die Geschichte erzählt,die ebenfalls auf viele andere Landgüter wie auf Glentannerpaßt.

Sonderbare Gefühle wechselten in meiner Brust, als ichdurch die verlassenen Gemächer schlenkerte, und kaum ver-nahm, was mein Führer mir über die Größe und Be-stimmung jedes Raumes sagte. Zu meiner Beschämungmuß ich gestehen, daß mein erstes Gefühl in befriedigtemUebelwollen bestand. Meinem Adelsstölze war durch denUmstand geschmeichelt, daß der Gewerbsmann, welchersich einfallen ließ, das Haus der Croftangry's sei nicht gutgenug für ihn, jetzt seinerseits gestürzt war. Mein nächsterGedanke war ebenso niedrig, obgleich nicht so boshaft:esist mir besser gegangen, wie diesem Kerl," dachte ich;habeich das Gut verloren, so habe ich wenigstens den Werth durch-gebracht; Herr Treddles aber hat es in elenden Handels-unternchmungen vergeudet."

Elender," sagte eine geheime Stimme in mir,wagst dudich deiner Schande zu rühmen? Erinnere dich, wie deineJugend und dein Vermögen in jenen Jahren verschleudertwurde, und triumphire nicht in dem Genuß eines Daseins,