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mit den Edelleuten -ochsten Standes und den munterstenHerren des Landes vor dreißig Jahren gelebt hatte, welcherdamals nur auf einem Pferde ritt, das ein Silbergeschirrim Wettrennen gewonnen hatte, oder sich behaglich in einemvierspännigen Reisewagen dehnte. Meine Empfindungen warennicht weniger verändert als mein Zustand. Ich konnte michnoch sehr wohl erinnern, daß mein vorherrschendes Gefühl inden Tagen heißer Jugend, in dem bloßen Eifer eines Schul-knaben bestand, so weit wie möglich in dem begonnenen Ren-nen zu kommen; so viele Flaschen wie A zu trinken; für einenso guten Pferdekenner wie B zu gelten; eine Jacke vom treff-lichen Schnitte C's zu tragen u. s- w. Dieß waren deineGötter, o Israel! Jetzt war ich ein bloßer Zuschauer, seltenein unbewegter und bisweilen ein zorniger Zuschauer, alleinimmer doch nur ein Zuschauer bei dem Treiben der Menschen.Ich wußte wohl, wie wenig meine Meinung von denjenigen ge-schätzt wurde, die sich in dem geschäftigen Tumult Umtrieben,übte sie jedoch mit der Verschwendung eines alten Rechtsge-lehrten, der sich von der Praxis zurückgezogen hat, sich umdie Angelegenheiten seiner Nachbarn bekümmert und Rathertheilt, wo man denselben nicht braucht, und Alles dieß nurunter dem Vorwände, daß er noch gern das Klatschen derPeitsche hört.
Unter diesen Gedanken kam ich zum Gipfel eines Hügels,von welchem ich Glentanner zu sehen erwartete — ein be-scheiden aber bequem aussehendes Haus, die Mauern vonden ergiebigsten Fruchtbäumen des Landes bedeckt, und vorden stürmischen Regionen des Horizontes durch einen dichtenund alten Wald geschützt, welcher den benachbarten Hügelbeschattete. Das Haus war verschwunden; ein großerTheil des Waldes ausgehauen; und auf der Baustelle desDas gefährl. Schloß u. and. Erzähl. 2S