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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Ich bin bei dieser Gelegenheit vielleicht krittlicher auf diePostkutschen, weil mir von der ehrenwerthen Gesellschaft inSr. Majestät Fuhrwerk nicht alle äste Achtung erwiesen wurde,worauf ich Anspruch machen zu können glaube. Ich muß fürmich selbst sprechen, indem ich behaupte, daß ich wenigstensnach meiner Meinung kein gemeines Aussehen habe. MeinGesicht hat Feldzüge mitgemacht, hat aber noch eine Anzahlguter Zähne, eine Adlernase und ein schnelles blaues, nuretwas zu tief unter den Augenbrauen befindliches Auge; einZopf nach der alten militärischen Mode, erweist, daß meinebürgerlichen Geschäfte mit denen des Krieges bisweilen ge-mischt waren. Nichtsdestoweniger fanden zwei rüstige jungeLeute im Wagen oder vielmehr auf dem Deckel desselben zuviel Vergnügen an der Bedächtigkeit, womit ich den erhabe-nen Platz bestieg, so daß ich beinahe glaubte, ich hätte sie einwenig schütteln müssen; auch befand ich mich in schlechterLaune bei einem nicht unterdrückten Gelächter, als ich ab-stieg und an einem Winkel mich niederließ, wo ein Kreuzwegder Hauptstraße mich nach Glentanner führte, wovon ich nurnoch fünf Meilen entfernt war.

Es war eine altmodische Straße, welche Ansteigungcn denSchluchten vorzog, und in gerader Linie über eine Höhe undeine Absenkung durch Sumpf und Thal führte. Jeder Ge-genstand meiner Umgebung erinnerte mich, als ich vorbeikam,an vergangene Zeiten und bot zugleich mit denselben einenmöglichst starken Gegensatz; unbegleitet, zu Fuß mit einemkleinen Bündel in der Hand, war ich kaum für eine genügendgute Gesellschaft von den zwei schäbigen Gentlemen gehaltenworden, mit denen ich mich vor Kurzem auf dem Deckel derPostkutsche niedergelassen hatte; so schien ich nicht mehr die-selbe Person mit dem jungen Verschwender zu sein, der einst