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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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nern müsse, zugleich aber fiel ihm offenbar nicht ein, werich sei.

Ja Herr, mein Herr ist zu Haus, in seinem eigenen Zim-mer, aber"

Ich wollte ihn nicht seine Rede beenden lassen, sondernging ihm voran nach dem mir wohlbekannten Zimmer. Einejunge Dame kam ein wenig verlegen, wie es schien, heraus,mit den Worten:John, was gibts?"

Ein Herr, Miß Nellh, besteht darauf, meinen Herrn zusehen."

Ein sehr alter und ihm verpflichteter Freund," sagte ich,wagt es, seinem hochgeachteten Wohlthäter bei der Rückkehrvom Auslande sich aufzudrängen."

Ach Herr," erwiederte fie,mein Oheim wird sich glück-lich suhlen, Euch zu sehen, aber"

In diesem Augenblick vernahm man, daß etwas wie einTeller oder Glas im Zimmer auf den Boden fiel, und sogleichdarauf ries meines Freundes Stimme ärgerlich und heftignach seiner Nichte. Sie trat hastig in's Zimmer und ich eben-falls. Ich mußte jedoch ein Schauspiel erblicken, in Vergleichzu welchem der Anblick meines Freundes auf der Todtenbahreein glücklicher gewesen wäre.

Der mit Kiffen gefüllte Lehnstuhl, die in Flanell gewickel-ten ausgedehnten Glieder, der weite Schlafrock und die Nacht-mütze gaben ihm ein Zeugniß der Krankheit; das jetzt er-loschene, einst von lebhaftem Feuer strahlende Auge, die herab-hängende Unterlippe, deren Ausdehnung und Zusammenziehungeinst seinem belebten Antlitz solchen Ausdruck verliehen hatte die stammelnde Zunge, die einst solche Fluthen männlicherBeredsamkeit ergossen und die Meinung der Weisen, die eranredete, bestimmt hatte alle diese traurigen Symptome