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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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zurück; der tapfere Ritter von Valence durfte seinen Freundde Walton und Lady Augusta von Berkeley ohne Bezahlungeines Lösegeldes begleiten. Als der ehrwürdige Prälat vonGlasgow erkannte, daß die Verwirrung, welche mit allge-meinem Kampf zu enden drohte, einen für sein Vaterland sogünstigen Ausgang nahm, begnügte er sich damit, der ver-sammelten Menge seinen Segen zu ertheilen, und sich mitdenjenigen seines Gefolges zu entfernen, welche gekommenwaren, am Gottesdienste des Tages Theil zu nehmen.

Diese Uebergabe des Schlosses Douglas am Palmsonn-tage des Jahres isv6 war der Beginn einer ununterbroche-nen Reihe von Siegen, worin der größere Theil der Festungenund Schlösser Schottlands in die Gewalt derjenigen fiel,welche die Freiheit ihres Landes vertraten, bis endlich dieAlles entscheidende Schlacht von Bannockburn geliefert wurde,worin die Engländer die schwerste Niederlage erlitten, welchejemals in ihrer Geschichte berichtet worden ist.

Ueber das Schicksal der Personen dieser Geschichte ist nurnoch wenig zu sagen. König Edward war über Sir Johnde Walton heftig erzürnt, daß er das Schloß Douglas über-geben und zugleich seinen eigenen Zweck, die beneidete Handder Erbin von Berkeley sich gesichert hatte- Die Ritter, de-nen er die Sache zur Untersuchung übertrug, gaben jedochihr Uriheil dahin ab, daß de Walton frei von allem Tadelsei, denn er habe seine Pflicht in vollster Ausdehnung erfüllt,bis die Befehle seines Vorgesetzten ihn zur Uebergabe desgefährlichen Schlosses nöthigten.

Eine eigenthümliche Erneuerung des Verkehrs fand einigeMonate später zwischen Margareth von Hautlieu und ihremLiebhaber, Sir Malcom Fleming, statt. Der Gebrauch, wel-chen die Dame von ihrer Freiheit und der Entscheidung des