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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Die Schotten, welche diese unerwartete Nachricht ver-nahmen, ließen vereint einen so lauten und kräftigen Ausruferschallen, daß die Ruinen der alten Kirche zu wanken unddie Häupter der dort dicht Gedrängten mit dem Einsturz zubedrohen schienen.

De Walton's Stirne verfinsterte sich bei der Nachrichtvon Pembroke's Niederlage, obgleich sie ihm in einigerHinsicht Freiheit crtheilte, Maßregeln zur Sicherheit der LadyBerkeley zu treffen. Er konnte jedoch nicht mehr Anspruchauf dieselben ehrenvollen Bedingungen machen, die ihmDouglas angeboten hatte, bevor die Nachricht der Schlachtvon Lvudonhill angelangt war.

Edler Ritter," sagte er,es ist Euch jetzt anheimgegeben,die Bedingungen für die Uebcrgabe Eures Familicnschloffesvorzuschreiben; auch besitze ich jetzt nicht mehr ein Recht aufdiejenigen, welche Eure Großmuih mir vor Kurzem antrug.Ich unterwerfe mich meinem Schicksale. Welche BedingungenIhr auch mir gewähren mögt, so muß ich Euch mein Schwertüberreichen, dessen Spitze ich jetzt zur Erde als Zeichen senke,daß ich es niemals mehr gegen Euch richten werde, bevoreine paffende Lösung cs mir wiederum zur Verfügung stellt."

Gott behüte," erwiderte der edle James von Douglas,daß ich solchen Vortheil über den tapfersten Ritter unterden Wenigen annehmen sollte, welche mir den Kampf heißmachten. Ich will das Beispiel des Ritters von Flemingbefolgen, welcher ritterlichcrweise seinen Gefangenen eineredlen hier gegenwärtigen Dame überlieferte; in gleicher Weiseübertrage ich meine Ansprüche auf die Person des gefürchtetenRitters de Walton der hohen und edlen Lady August« deBerkeley, die, wie ich hoffe, die Annahme einer Gabe von