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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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so lange ich von Hülfe erreicht werden kann, und besorge nicht,daß der mir jetzt ausgehende Athem lange genug ausdauernwird, um den Kampf bis zur Ankunft unerwarteter Hülfefortzuführen. Kommt also, und behandelt mich nicht als einKind, sondern als einen Mann, welcher sich nicht scheut, deräußersten Kraft seines ritterlichen Feindes zu begegnen, magich stehen oder fallen."

So sei cS also," sagte Douglas, indem ein dunkles Roth,ähnlich der glühenden Farbe auf einer Gewitterwolke, bei denWorten seine Stirn überzog, welche- andeutete, daß er eineschnelle Beendigung des Kampfes beabsichtige.

In diesem Augenblicke aber vernahm man ein sich nähern-des Pferdegestampf, und gleich darauf rief ein wallisischerRitter, als solcher durch die Kleinheit seines Pferdes, seinenackten Beine und seinen blutigen Speer kennbar, den Käm-pfenden mit lauter Stimme zu, des Kampfes sich zu enthalten.

Befindet sich Pembroke in der Nähe?" fragte de Walton.

Er steht bei Laudonhill," sagte der Eilbote;allein ichüberbringe seine Befehle dem John de Walton."

Ich bin bereit, ihnen zu gehorchen, und zwar unter allenGefahren," erwiederte der Ritter.

Wehe mir," sagte der Walliser,daß mein Mund eineso unwillkommene Botschaft den Ohren eines so tapferenMannes überbringen muß! Der Graf von Pembroke erhieltgestern die Kunde, das Schloß Douglas werde vom Sohnedes verstorbenen Grafen und allen Einwohnern der Gegendangegriffen. Der edle Ritter Pembroke, als er dies hörte,beschloß zu Eurer Unterstützung mit allen verfügbaren Streit-kräften auszurücken. Er that dies, und hegte somit die Ueber-zeugung. daß er das Schloß entsetzen könne, als er unerwar-teterWeise bei Laudonhill einerTruppenmacht begegnete, welche