und St. Bride, als meiner Sorgfalt durch meinen Häuptlinganvertraut. Glaubt mir, der Tod dieses Jünglings ist kei-neswegs vergessen, obgleich es jetzt sich nicht geziemt, seinerzu gedenken ; eine Zeit wird für die Trauer und eine Stundefür die Rache kommen."
So sagte der finstere alte Mann, indem er die Augen vondem blutigen Leichnam hinwegwandte, welcher, ein Mustervon Schönheit und Kraft, zu seinen Füßen lag.
Als er noch einmal einen schmerzhaften Blick darauf ge-worfen hatte, wandte er sich ab und nahm eine Stellung ein,worin er, ohne auf den Leichnam seines Sohnes zu blicken,die Lady de Berkeley am besten beschützen konnte.
Mittlerweile wurde der Kampf fortgesetzt, ohne daß ervon irgend einer Seite unterbrochen ward, und irgend einenentschiedenen Vorthcil darbot. Zuletzt jedoch schien das Schick-sal einzuschreiten. Als der Ritter von Flemming heftig vor-wärts drang und durch Zufall beinahe dicht an Lady Mar-garet- de Hautlieu gelangte, that er einen Fehlstreich, glitschtemit dem Fuße im Blute des jungen Dickson, stürzte vor sei-nem Gegner nieder und befand sich in Gefahr, seiner Gnadeanbeimgegeben zu sein, als Margaret- de Hautlieu, welchedie Seele eines Kriegers ererbt hatte, und außerdem einesehr starke, sowie unerschrockene Person war, eine nicht sehrschwere Keule auf dem Boden liegen sah, wo der junge Dick-son dieselbe batte fallen lassen, in demselben Augenblicke ihreHand bewaffnete und das Schwert des Sir Aymer ausfingoder niederschlug, welcher sonst der Sieger des Tages in je-nem wichtigen Augenblicke hätte werden müssen.
Fleming halte mehr zu thun, um ein so unerwartetes Er-eigniß zu seinen Gunsten zu benutzen, als sich die Art zu er-klären, wie dasselbe auf so eigenthümliche Weise fich zuge-