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Todes — einer Betrachtung, die der Bischof in ihm erweckthatte.
Die friedliche Stimmung, welche durch den Prälaten demMichael Turnbull mitgctheilt war, hatte sich einigermaßenunter die Anwesenden verbreitet, welche mit Ehrfurcht dengeistlichen Ermahnungen zuhörten, den Nationalhaß zu unter-brechen, und mit einander in Frieden und Freundschaft zuleben. Der Himmel jedoch hatte beschlossen, daß der National-strcit, in welchem schon so viel Blut vergossen war, an je-nem Tage wiederum die Veranlassung zu tödtlichem Kampfewerden solle-
Ein lautes Schmettern von Trompeten, welches aus derErde hervorzukommen schien, erklang durch die Kirche, underregte die Aufmerksamkeit der versammelten Soldaten undAndächtigen. Die Meisten, welche diese kriegerischen Tönevernahmen, ergriffen ihre Waffen, als hielten sie es für nutz-los, das Zeichen zum Kampfe länger zu erwarten. RauheStimmen, heisere Ausrufungen, das Raffeln der Schwerterin den Scheiden und deren Klirren gegen andere Theile derRüstung, waren die furchtbaren Vorbereitungen eines Angriffs,welcher jedoch durch die Ermahnungen des Bischofs auf einigeZeit abgcwandt wurde. Ein zweites Schmettern von Trom-peten wurde vernommen, und die Stimme eines Herolds ver-kündete die folgende Proklamation:
„In Betracht, daß viele edle Ritter gegenwärtig in derKirche Douglas versammelt sind, und in Betracht, daß unterihnen die gewöhnlichen Ursachen des Kampfes über Streit-punkte, und Vorrang im Rittcrthum vorhanden find, stellensich die schottischen Ritter als bereit, den Kampf mit jederAnzahl englischer Ritter aufzunehmen, hinsichtlich derer manüberein gekommen ist, sowohl um die überlegene Schönheit