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ihrer Damen zu vertreten, wie wegen der National-Strcitig-keit, oder irgend eines Theiles derselben, oder über irgendeinen Punkt, welcher sich zwischen ihnen in der Schwebe be-findet, und welcher für werth eines Kampfes von beiden Sei-ten gehalten wird; und die Ritter, welche in solchem Streitbefiegt wurden, müssen auf die Fortsetzung desselben, oderauf das Tragen der Waffen in dem späteren Kriege verzich-ten, und flch den andern Bedingungen als Folge ihrer Nieder-lage unterwerfen, welche durch einen Rath der in besagterKirche von Douglas jetzt anwesenden Ritter bestimmt werdensoll. Jedoch vor Allem wird irgend eine Zahl schottischerRitter eine Sache vertheidigen, hinsichtlich derer schon Blutvergossen ist, nämlich die Freiheit der Lady Auguste de Ber-keley, und der Uebergabe des Schlosses Douglas an den an-wesenden Eigenthümer- Deßhalb ist es erforderlich, daß dieenglischen Ritter ihre Einwilligung zu solcher Probe derTapferkeit geben werden, welche fie nach den Regeln desRitterthums nicht ausschlagen können, ohne allen Ruhm derTapferkeit zu verlieren, und der Verminderung jeden anderenGrades von Achtung sich zu unterziehen, worin jeder muthigeKriegsmann, sowohl bei den Rittern seines Vaterlandes, wiebei denen anderer Länder zu stehen wünscht."
Diese unerwartete Herausforderung zum Kampfe, verwirk-lichte die schlimmsten Besorgnisse derjenigen, welche mit Ver-dacht die außerordentliche Versammlung der vom HauseDouglas abhängigen Leute betrachtet hatten. Nach kurzerPause erklang wieder das Helle Schmettern der Trompeten,und die Erwiderung der englischen Ritter wurde in folgen-der Weise verlesen:
»Gott verhüte, daß die Rechte und Vorrechte der RitterEnglands und die Schönheit seiner Frauen von seinen Söh-