legcnheit, um ihn durch ein Zeichen zur Vorsicht in dieserHinsicht aufzufordern, während er zugleich einige Besorgnissehegte, daß sein neuer Freund Greenleaf sie bemerken könnteund es vielleicht für passend halten würde, sich bei der An-gelegenheit zu betheiligen, damit er einige Gunst bei demRitter, welcher die Garnison kommandirte, dadurch erlange.Der alte Armbrustschütze setzte mittlerweile sein Gespräch mitBertram fort, während der Sänger wie viele andere Männerin ähnlicher Lage den herzlichen Wunsch hegte, daß sein wohl-meinender Gefährte 100 Klafter unter dem Boden sein möge,im Fall sein Verschwinden ihm Gelegenheit ertheilen würde,sich seiner Gebieterin anzuschließen. Das Einzige, was erthun konnte, bestand nur darin, daß er sich ihr so sehr näherte,als es ohne Verdacht möglich war.
„Ich möchte Euch bitten, würdiger Sänger," sagte Green-leaf, indem er sich sorgfältig umsah, „daß wir zusammen denPlan ausführen, den wir, bevor wir hierher kamen, besprochen;ist es nicht Eure Meinung, daß die Schotten den heutigenMorgen für eine jener gefährlichen Unternehmungen bestimmthaben, die sie schon zu wiederholten Malen ausführten, undwogegen die von unserem guten König Edward, unseremrechtmäßigen Fürsten, eingesetzten Gouverneure dieses Distrik-tes Douglas so sehr auf ihrer Hut sind?"
„Ich sehe nicht," erwiderte der Sänger, „auf welchenGründen Eure Beforgniß beruht, oder was Ihr hier auf demKirchhofe für Dinge seht, die von denjenigen verschieden wä-ren, wovon Ihr sprächet, als wir näher kamen, und wofürIhr mich etwas mißachtetet, als ich einigen Verdacht derselbenArt gegen Euch äußerte."
„Seht Ihr hier nicht," sagte der alte Armbrustschütze, „soviele Leute mit sonderbaren Gesichtern und in verschiedenen