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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
285
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die Sonne beschcint. Ich möchte jedoch Etwas wissen, wennes Euch beliebt, es mir zu sagen, und das ist, ob Ihr indiesem plumpen Gedichte Etwas vvrfindet, das auf dieSicherheit dieses Schlosses Douglas, wo wir uns jetzt befin-den, in irgend einer Weise Bezug hat? Denn versteht michrichtig, Herr Sänger, ich habe beobachtet, daß diese verwit-terten Pergamente, zu welcher Zeit und von wem sie auchverfaßt sein mögen, in sofern mit der Wahrheit zusammen-trcffen, daß solche Vorhersagungen, sobald sie sich im Landeverbreiten, Gerüchte von Complotten, Verschwörungen undblutige Kriege veranlaßten, und dadurch gerade das Unglückveranlassen können, welches sic angeblich blos Vorhersagen."

Es wäre nicht sehr vorsichtig von mir," sagte der Sän-ger,würde ich für meinen Stoff eine Prophezeibung wäh-len, welche auf irgend einen Angriff gegen diese GarnisonBezug hat; in solchem Fall würde ich nach Euren Vorstellun-gen mich dem Verdachte aussetzen, daß ich gerade dasjenigezu befördern mich bemühe, was Niemand so sehr als ichselbst bedauern könnte-"

Nehmt mein Wort darauf, guter Freund," sagte derBogenschütze,daß dieß bei dir nicht der Fall sein würde;ich will weder selbst von dir Uebles denken, noch Sir Johnde Walton berichten, daß du etwas Böses gegen ihn oderseine Besatzung im Sinne hast; um die Wahrheit zu sagen,würde auch Sir John de Walton demjenigen, welcher ihmsolches hinterbrächte, keinen Glaube» schenken- Er hegt einehohe und sicherlich wohl verdiente Meinung von deiner Treuegegen deine Dame, und würde es für ungerecht halten, dieTreue eines Mannes zu beargwöhnen, welcher Zeugniß sei-ner Willfährigkeit gegeben hat, daß er lieber den Tod crtra-