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„Sänger," erwiderte der Soldat, „Ihr seid mein Gast,und wir haben uns als Freunde in guter Kameradschaft andies einfache Mahl gesetzt; ich muß dir jedoch sagen, ob ichgleich nicht gern unsere Uebereinstimmnng störe, daß du derErste bist, welcher in Gegenwart von Gilbert Greenleaf einWort zu Gunsten des geächteten Verräthers Robert Brucezu sagen wagte, der den Frieden dieses Reiches durch seineAufstände so lange Zeit gestört hat- Nimm meinen Rath an,und schweig' über den Gegenstand, denn, glaube mir, dasSchwert und der Bogen eines englischen Armbrustschützenwird ohne Einwilligung seines Herrn aus der Scheide sprin-gen, sobald er Etwas zur Unehre des guten St. Georg undseines rothen Kreuzes sagen hört; auch soll nicht das Anse-hen von Thomas dem Reimer oder einem andern Prophetenin Schottland, England oder Wales als eine Entschuldigungfür solche ungeziemende Prophezeihung betrachtet werden."
„Es wäre mir unlieb, zu irgend einer Zeit Anstoß zugeben," sagte der Sänger, „noch mehr aber Euch znm Aer-ger zu reizen, während ich Eure Gastfreundschaft genieße.Ich hoffe jedoch, Ihr werdet bedenke», daß ich nicht Euerungeladener Gast bin, und daß ich, wenn ich mit Euch überzukünftige Ereignisse spreche, dabei durchaus mich nicht bemü-hen will, dieselbe» auszufnhren, denn Gott weiß es, schonseit vielen Jahren ging mein aufrichtiges Gebet immer aufFrieden und Glück für alle Menschen, und vorzüglich aufEhre und Heil für das Land der Armbrustschützen, worin ichgeboren ward, und welches ich vor allen andern Reichen derWelt in meine Gebete einzuschließen verpflichtet bin."
„Ihr thut wohl daran," sagte der Bogenschütze, „denn sowerdet Ihr Eure Pflicht gegen das schöne Land Eurer Ge-burt am besten beobachten, das reichste Land von allen, welche