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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
272
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die ganze Ritterschaft keine zwei Ritter von ähnlich berühm-ten Namen aufstellen. Ihre Streiche fielen, als seien sie durcheine gewaltige Kriegsmaschine geschleudert, und wurden mitgleicher Kraft und Gewandtheit aufgefangen und parirt. Eszeigte sich innerhalb der Zeit von zehn Minuten durchauskeine Wahrscheinlichkeit, daß der Eine den Sieg über denAndern gewinnen würde. Einen Augenblick hielten beidenach gegenseitiger, stillschweigend gegebener Einwilligung ein,wie es schien um Athen» zu schöpfen, während welcher PauseDouglaö sagte: »Ich bitte, daß diese edle Dame begreife,ihre Freiheit sei durchaus nicht bei dem jetzigen Kampfe be-theiligt, welcher allein die Ungerechtigkeit betrifft, welche die-ser Sir John de Walton und seine englische Nation demAndenken meines Vaters und meinem eigenen natürlichenRechte erwies."

Ihr seid großmüthig, Herr Ritter," erwiderte die Dame,in welche Umstände aber versetzt Ihr mich, wenn Ihr michdurch Tod oder Gefangenschaft meines Beschützers beraubt,und mich in fremdem Lande allein laßt?"

Ist das der Ausgang des Kampfes," erwiderte SirJames,so wird Euch der Douglas selbst in Euer Geburts-land sicher zurückbringen, denn niemals veranlaßte sein Schwerteine Verletzung, ohne daß er auch nicht Willens gewesenwäre, die Ausgleichung mit derselben Waffe zu bieten; willSir John de Walton das geringste Zugeständniß mir geben,daß er auf den gegenwärtigen Kampf verzichtet, wäre cs auchnur, daß er eine einzige Feder aus dem Busche seines Hel-mes preisgibt, so wird der Douglas seinerseits aus jedenZank verzichten, welcher die Ehre der Dame oder ihre Sicher-heit verletzen kann, und der Kampf wird verschoben werden,bis uns der Krieg beider Nationen wieder zusammen führt."