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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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würdet- LIllcin die jetzt gesprochenen Worte drangen durchmeine Ohren, ohne meinen Verstand zu erreichen, undich muß die Lady de Berkeley um Verzeihung ersuchen, wennich mir einige Zeit zur Ueberlegung ausbitte."

„Und ich," fiel Turnbull ein, „habe nur Vollmacht, Eucheine halbe Stunde zur Ueberlegung eines Anerbietens zu ge-statten, zu dessen Annahme, wie mich däucht, Ihr vor Freudeschulterhoch springen solltet, anstatt Euch Zeit zum Nachdenkenauszubitten. Was verlangt diese Botschaft anders, als wozuEuch Eure Pflicht als Ritter nöthigt? Ihr habt Euch verpflich-tet das Werkzeug des Tyrannen Edward zur Behauptungdes Schlosses Douglas als dessen Befehlshaber zu werden,und zwar zum Schaden der schottischen Nation und des Rit-ters von DouglaSdale, die niemals als Volk oder als Ein-zelne Euch den geringsten Schaden zugcfügt haben; Ihr ver-folgt deßhalb eine solche Richtung, die eines guten Rittersunwürdig ist. Andererseits ist die Freiheit und SicherheitEurer Dame unter voller Veificherung ihrer vollen Unver-letztheit und Ehre gegen die Bedingung hin angcboten, daßIhr Euer ungerechtes Verfahren, worin Ihr Euch so unvor-sichtig einließet, von jetzt an aufgeben müßt- Beharrt Ihrdabei, so übergebt Ihr Eure eigene Ehre und das Glück derDame dem Gutdünken von Männern, hinsichtlich derer IhrAlles thatet, um sie zur Verzweiflung zu bringen, und dieIhr wahrscheinlich auch nach solchen Aufreizungen in dieserStimmung antreffen werdet "

„Wenigstens nicht von dir," sagte der Ritter, „habe ichdieMeise zu erfahren, wie der Douglas die Gesetze des Kriegeserklären, oder de Wallon dieselben auf dessen Vorschriftempfangen wird."

„Ich werde also nicht," fragte Turnbull, „als ein freund-