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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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und hieb von einem nahen Eichbaum einen Zweig, beinahevon der Dicke eines MannesarmcS ab; derselbe stürzte mit sei-nen Seitenzwcigcn und Blättern zwischen de Walton unddem Schotten nieder, und gab einen auffallenden Beweisvon der Schärfe der Waffe und von der Kraft und Gewandt-heit dessen, welcher sie gebrauchte.

„Laßt also zwischen uns einen Waffenstillstand stattfinden,guter Gesell," sagte Sir John de Walton, „da es der Damebeliebt, daß dieß der Fall ist, und verkünde mir, was dumir hinsichtlich ihrer zu sagen hast."

„Darüber," sagte Turnbull, „habe ich nur wenige WorteEuch zu sagen, merkt sie aber Euch genau, Herr Engländer:Die Lady Auguka de Berkeley, als sie in diesem Lande um-herirrte, ist eine Gefangene des edlen Lord Douglas, desrechtlichen Erben des Schlosses und Gutes geworden. Der-selbe findet sich verpflichtet, folgende Bedingungen mit derFreiheit dieser Dame zu verknüpfen, welche in jeder Hinsichtsolcher Art sind, daß ein Ritter das Recht zu ihrer Aufstellungdurch guten und gesetzlichen Krieg erlangt. Ich thue dirFolgendes kund und zu wissen: Die Lady August« soll inaller Ehre und Sicherheit dem Sir John de Walton oderDenjenigen überliefert werden, die er zum Zweck, sie in Em-pfang zu nehmen, bevollmächtigt. Andererseits soll dasSchloß Douglas selbst zugleich mit allen Vorposten und Gar-nisonen als Zubehör von Sir John de Walton in derselbenLage und mit denselben Vorräthen und Kriegsmaschinenüberliefert werden, welche jetzt in diesen Mauern sich vor-finden; ein Waffenstillstand für die Zeit eines Monats sollzwischen Sir James Douglas und Sir John de Walton ge-schloffen werden, um die Bedingungen der Uebergabe vonbeiden Seiten zu verabreden, nachdem zuvor Ritterwort und