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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Dame vermittelst eines Weges im Dickicht seinen Blicken ent-ziehen werde, sowie er früher einen solchen Weg zu seinerFlucht benutzt hatte.

Der Schotte hielt mit seiner linken Hand den Mantel derDame, erhob aber mit seiner Rechten seine Streitaxt, um denSchlag seines Gegners zu pariren und zurückzugeben, indcßdie Dame sprach:

„Sir John de Walton, um des Himmelswillen, unterlaßtalle Gewaltihätigkcit, bis Ihr vernehmt, zu welchem friedlichenZwecke ich hieher gebracht bin, und durch welche friedlicheMittel dieser Kampf sich beendigen läßt. Dieser Mann, ob-gleich ein Feind von Euch, ist gegen mich ein höflicher undachtungsvoller Führer gewesen, und ich bitte Euch, ihn zuverschonen, während er den Zweck verkündet, wegen dessener mich hieher gebracht hat."

„Von Zwang und von der Dame de Berkeley indemselben Athem zu sprechen, wäre schon genügender Grundzum augenblicklichen Tode," sagte der Gouverneur vomSchloß Douglas, „allein Ihr befehlt, Dame, und ich verschonesein unbedeutendes Leben, obgleich ich Ursache zur Klage ge-gen ihn habe, deren geringste, wenn er tausend Leben besäße,für die Verwirkung aller genügen würde."

„John de Walton," erwiederte Turnbull, „diese Dameweiß sehr wohl, daß keine Furcht vor dir Einfluß auf meineSeele übt, um diese Zusammenkunft friedlich abzuhalten.Würde ich nicht durch andere Umstände gebunden, welche so-wohl für Douglas, wie für dich von höchster Wichtigkeit sind,so würde ich nicht mehr Furcht hegen, dem Acußcrsten, wasdu thun kannst, zu trotzen, als ich jetzt empfinde, währendich dicß Bäumchen auf den Boden lege, worauf cs wächst."

Mit den Worten erhob Michael Turnbull seine Streitaxt,