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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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Mittlerweile begann sie zu bemerken, daß sie in ein Gebäude,und wahrscheinlich ein verfallenes, eingeschloffen wurde; ob-gleich nämlich die Art ihrer Fortbringung ihr nicht länger ge-stattete, die Natur des Weges deutlich zu erkennen, so merktesie doch an der Abwesenheit der frischen Lust, die bisweilenfehlte und bisweilen in heftigen Windstößen eindrang, daß siedurch Gebäude geführt wurde, welche zum Theil noch ganzwaren und an anderen Stellen den Wind durch weite Riffe undSpalten zuließen. Einmal schien es der Dame, als ob siedurch eine beträchtliche Menge von Leuten hindurch gegangensei, welche sämmtlich Schweigen beobachteten, obgleich einGemurmel bisweilen vernommen wurde; zu einem solchenschien jeder in einigem Grade beizutragen, obgleich der allge-meine Ton nicht über ein Geflüster hinausging. Ihre Lageließ sie auf jeden Umstand achten, und sie bemerkte auch bald,daß jene Leute demjenigen auswichen, welcher sie trug, bissie zuletzt erkannte, daß ihr Träger eine regelmäßige Treppehinabsteige, und daß sie jetzt mit Ausnahme seiner allein sei.Als sic, wie es der Dame schien, auf einem mehr ebenen Bo-den angelangt waren, ging es auf diesem sonderbaren Wegeweiter, weder in gerader Richtung, noch auf bequeme Weise;die Atmosphäre war die eines verschlossenen Raumes bis zumErsticken, und erweckte zugleich ein unangenehmes Gefühlfeuchter Luft, als erhöben sich Dünste aus einem frischen Grabe.Ihr Führer redete sie wieder an:

Ihr müßt, Lady Augusta, noch etwas länger ausharrenund die Luft ertragen, die uns Allen eines Tages gemein-schaftlich sein wird. Durch die Nothwendigkcit meiner Lagemuß ich mein gegenwärtiges Amt Eurem ursprünglichen Füh-rer wieder zurückgebcn, und kann Euch nur die Versicherungertheilen, daß weder er noch irgend Jemand sonst Euch die