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„Edle Dame," waren die Worte» „fürchtet nicht die ge-ringste Verletzung von unserer Seite, und nehmt meineDienste statt derjenigen meines Bedienten an, welcher mitunserem Brief fortgcgangen ist; haltet es nicht für eine über-müthige Benützung meiner Lage, wenn ich Euch in meinenArmen durch die Trümmer trage, durch welche Ihr Euchallein und mit verbundenen Augen nicht leicht hindurch be-wegen könnt."
Zugleich fühlte die Lady Augusta de Berkeley, daß sie vonder Erde mit den starken Armen eines Mannes cmporgeho-ben und mit äußerst sanfter Behandlung fortgetragen wurde,so daß fie nicht mehr die peinlichen Anstrengungen zu machenbrauchte, die bisher von ihr gefordert wurden. Sie schämtesich ihrer Lage. Wie zartfühlend fie aber auch sein mochte, sowar es nicht Zeit zu klagen, wodurch sie Personen hätte be-leidigen können, die günstig zu stimmen ihr Interesse er-heischte. Sie unterwarf ssch deßhalb der Nothwendigkeit undvernahm, wie ihr folgende Worte in's Ohr geflüstert wurden:
„Fürchtet nichts, man hat gegen Euch nichts Böses imSinne, auch soll Sir John de Walton, wenn er Euch soliebt, wie Ihr es verdient, keinerlei Unbill von uns er-leiden. Wir verlangen nur von ihm, daß er uns und EuchGerechtigkeit erweise; seid versichert, daß Ihr Euer eigenesGlück am besten erfüllt, wenn Ihr unsere Absichten unterstützt,welche sowohl die Erlangung Eurer Freiheit, wie die Errei-chung Eurer Wünsche bezwecken."
Die Lady Augusta würde hierauf eine Antwort gegebenhaben; in dem Zustande jedoch, worin sie voll von Besorgnißschnell weiter gebracht wurde, stockte ihr der Athem, so daßsie nur unverständliche Töne hervorzubringcn vermochte-