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veränderte und sich auf Pfade begab, welche durch tiefereWildnisse und in undurchdringlichere Dickichte leiteten. Dießgeschah so häufig, daß der unglückliche Pilger eine neueFurcht empfand, welche ihm andere Beweggründe zumSchrecken eingab. War sie nicht die Vertraute und beinahedas Werkzeug eines listigen, in der Abficht einer ausgedehn-ten Operation entworfenen Verfahrens, welches wie die frü-heren Anstrengungen des Douglas mit der Ueberrumplungseines Familienschlosses, der Ermordung der englischen Gar-nison und zuletzt mit dem Tode und der Schande des SirJohn de Walton enden würde, von dessen Schicksal, wie sieso lange geglaubt oder sich cingcredct hatte, ihr eigenes ab-hängig war?
Sobald der Gedanke der Lady Augusta durch den Sinnfuhr, daß sie in eine solche Verschwörung mit einem schotti-schen Insurgenten verwickelt sei, schauderte sie über die Fol-gen der finstern Entwürfe, in deren Theilnahmc sie jetzt ge-riet!), und welche einen so sehr verschiedenen Ausgang vonAllem nehmen konnten, was sie zuerst besorgt hatte.
Die Morgenstunden dieses merkwürdigen Tages, welcherPalmsontag war, wurden so im Umherwandern von einemOrte zum andern vollbracht, während die Lady Berkeley ge-legentlich ihre Bitte um Freigebung vorbrachte, welche sie inder rührendsten und nachdrucksvollsten Weise auszudrücken sichbemühte, und wofür sie zugleich Anerbietungen von Reich-thum und Schätzen machte, auf die aber ihr sonderbarer Füh-rer keine Antwort gab.
Zuletzt trat der Ritter, als sei er durch die Zudringlich-keit seiner Gefangenen ermüdet, dicht an den Zügel der LadyAugusta und sagte in feierlichem Tone:
„Wie Ihr glauben könnt, bin ich keiner der Ritter, welche