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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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in bedeutender Entfernung von dem Pfade, dem die Beidenfolgten.

Der Ritter jedoch leitete den Weg in solcher Weise, alswolle er der Lady August« eher jede Vorstellung über ihreRichtung in diesen unendlichen Wäldern benehmen, als einembestimmten Pfade folgen. Bald stiegen sie Anhöhen hinauf,bald schienen sie in derselben Richtung wieder hinab zu kom-men, indem sie nun eine gränzenlose Wildniß und dichte Wald-gegend mit verschiedenen Verschlingungen der Bäume an-trafen.

Der Ritter schien jeden Theil des Landes sorgfältig zuvermeiden, wo die Arbeit des Pfluges möglich war; er konntejedoch seine Richtung mit solcher Gewißheit nicht einhalten,daß er nicht gelegentlich über Wege der Einwohner undBauern gekommen wäre, welche mit der Anwesenheit einesso eigenthümlichen Mannes wohl bekannt schienen, aber nie-mals, wie die Dame bemerkte, irgend ein Zeichen der Erken-nung gaben. Sie mußte daraus bald den Schluß ziehen,daß der gespenstige Ritter im Lande bekannt sei und dortMitschuldige und Anhänger habe, welche wenigstens insoweitseine Freunde waren, daß sie es vermieden, irgendwie An-zeigen zu machen, wodurch man ihm auf die Spur hätte kom-men können.

Der gut nachgeahmte Ruf der Nachteule, eines in derWildniß so häufigen Gastes, daß jener Ton nicht überraschenkonnte, schien allgemein von den Leuten verstanden zu wer-den; er wurde nämlich in verschiedenen Theilen des Waldesvernommen, und die Lady Augusta, in solchen Reisen, durchdie früher unter der Leitung des Sängers Bertram vonihr ausgesührten, erfahren, machte die Bemerkung, daß ihrFührer, sobald er jene wilden Töne vernahm, seine Richtung