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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Euch doch nicht, diejenigen Handlungen der Höflichkeit abzu-schlagcn, zu denen Ihr Such verpflichtet habt, als Ihr dashohe Gelübde des Ritterthums ablegtet."

Wenn Ihr Euch meiner Leitung anvertrauen wollt," er-widerte die grauenhafte Gestalt,so kann ich nur auf eineBedingung hin, Euch die gewünschte Unterweisung ertheilen.Dieselbe aber besteht darin, daß Ihr meinen Fußtapfenfolgt, ohne Fragen an mich über die Richtung unserer Reisezu richten."

»Ich glaube, daß ich mich Euren Bedingungen unterwer-fen muß," erwiderte sie,wenn es Euch wirklich beliebt, dieAufgabe meiner Leitung zu übernehmen. In meinem Herzenerkenne ich, daß Ihr einer der unglücklichen Herren seid, welchejetzt in Waffen stehen, um, wie sie glauben, ihre Freiheit zuvertheidigcn. Ein rasches Unternehmen hat mich in den Be-reich Eures Einflusses gebracht, und jetzt besteht die einzigeGunst, die ich von Euch, dem ich nichts Böses that und thunwollte, zu erbitten habe, in der Weisung eines Weges nachden Gränzcn Englands ein Wunsch, den Ihr nach EurerKcnntniß des Landes sehr leicht werdet erfüllen können. Glaubtmir, daß Alles, was ich von Eurem Aufenthalt und EuremTreiben hier sehe, für mich so unsichtbare Dinge sein sollen,als wären sie wirklich im Grabe verborgen, von dessen KönigIhr Eure Sinnbilder entlehnt habt. Wenn eine Geld-summe, welche für das Lösegelv eines reichen Grafen genügenwürde, eine solche Gunst in der Roth zu erkaufen vermag,so wird sie alsbald und mit solcher Treue ausbezahlt werden,als würde sie von einem Kriegsgefangenen dem Ritter ent-richtet, welcher Jenen gefangen nahm. Gebt mir keine ab-schlägige Antwort, fürstlicher Bruce, oder Douglas, wenn ichmich wirklich in dieser meiner Noth an Einen von Euch