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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Wünsche wahrscheinlich nicht die Kraft sparen wurde, in de-ren Besitz er sicherlich sich befand. Zuletzt ließ der Ritternach Verlauf einiger Minuten ihren Zügel fahren, wies mitseiner Lanze nach dem Dickicht, durch welches sich ein enger,kaum sichtbarer Pfad wand, und schien dadurch der Dameanzudeuten, ihr Weg liege in dieser Richtung und er wollesie nicht länger daran verhindern, denselben einzuschlagen.

Wollt Ihr mich nicht begleiten?" fragte die Dame, welchean dieses Mannes Gesellschaft, seit sie das Kloster verlassenhatte, gewöhnt, allmählig ihn als eine Art Beschützer zu be-trachten begonnen hatte. Er schüttelte jedoch mit Ernst seinHaupt, als wolle er sich wegen der Verweigerung ihrer Bitteentschuldigen, deren Gewährung nicht in seiner Macht liege;er wandte sein Roß nach einer verschiedenen Richtung undritt in einem Schritte fort, der ihn bald ihrem Blicke entzog.Ihr blieb nichts Anderes übrig, als den Weg in's Dickichteinzuschlagen, auf welchem Margareth de Hautlieu fortgerit-ten war; auch war sie demselben nur kurze Zeit gefolgt, alssie ein sonderbares Schauspiel erblickte.

Die Bäume standen immer weiter auseinander auf demPfade, auf welchem die Dame vorwärts ritt; und als sieeine Strecke zurückgelegt hatte, bemerkte sie, daß im Innernein von dichtem Waldwuchs umringter Raum nur wenigeprächtige Bäume trug, welche die Ahnen des Waldes gewesenzu sein schienen, und welche, obgleich gering an Zahl, denganzen von Bäumen freien Raum durch die große Ausdehnungihrer verwickelten Zweige beschatteten. Unter einem derselben lagEtwas von grauer Farbe ausgestreckt, welches bei größererAnnäherung die Gestalt eines in Rüstung gehüllten Manneszeigte, jedoch mit sonderbarer und so auffallender Verzierung,Das geführt. Schloß n. and. Erzähl. i«