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mir, daß Jemand sich in der Nähe befindet, welcher cs besservermag, als Ich, uns in dieser Angelegenheit zu leiten. Ichmuß voran gehen, um mit ihm zu reden; dieser Mann, unserFührer, wird eine kurze Zeit hei Euch bleiben; wenn er Eu-ren Zügel fahren läßt, braucht Ihr nicht ein anderes Signalzu erwarten, sondern reitet dann nur weiter auf dem Wald-wege und gehorcht dem Rath und den Angaben, die er Euchertheilt."
„Bleibt, bleibt," rief die Lady de Berkeley, „verlaßt michnicht in diesem Augenblick der Ungewißheit und der Noth!"
„Es muß geschehen um unserer beiden willen," erwiederteMargaret- de Hautlieu; „auch ich befinde mich in Ungewißheit,auch ich befinde mich in Noth; Geduld und Gehorsam sinddie einzigen Tugenden, welche uns beide zu retten vermögen."
Mit den Worten schlug sie ihr Pferd mit der Reitgerteund verschwand schnell vorwärts reitend unter den Zweigeneines dichten Waldes. Die Lady de Berkeley wäre ihrer Ge-fährtin gefolgt, allein der Ritter, welcher beide geleitet hatte,ergriff den Zaum ihres Zelters mit einem Blicke, welcherdeutlich zu verstehen gab, er werde ihr nicht gestatten, in je-ner Richtung weiter zu reiten. Die Lady Berkeley, dadurcherschreckt, obgleich sie den Grund dafür nicht klar sich an-geben konnte, hielt ihre Blicke auf daS Dickicht geheftet, in-dem sie gleichsam instinktartig erwartete, eine Schaar eng-lischer Bogenschützen oder rauher schottischer Aufständischenaus dem Dickicht heroorkomme» zu sehen, wobei cs zweifel-haft hätte sein müssen, welche von Beiden ihr den meistenSchrecken erregt haben würden. In der Noth ihrer Ungewiß-heit versuchte sie wieder vorwärts zu reiten, allein ein star-ker Ruck womit ihr Begleiter den Zügel wieder anzog, be-wies zur Genüge, daß der Fremde in Verhinderung ihrer