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Eures Ranges anthun werden, von welcher Art auch die Um-stände sein mögen, es ist aber ganz Etwas anderes, wollteman sich darauf verlassen, daß sie cs unterlassen werden, solcheVortheile aus Eurer Gefangenschaft zu ziehen, welche ge-wöhnlich im Kriege sind. Ihr werdet sicherlich nicht den Wunschhegen, man möge Euch den Engländern unter der Bedingungausliefern, daß Sir John de Walton das Schloß Douglasseinem natürlichen Herrn übergebe; befindet Ihr Euch aberin der Gewalt des Bruce oder Douglas, so muß ich einge-stchen, obgleich sie Euch mit aller möglichen Achtung behan-deln würden, daß sie dennoch, wie es gar nicht unwahrschein-lich ist, ein solches Lösegeld für Euch ansetzen könnten."
„Eher würde ich sterben," sagte die Lady Berkeley, „alsdaß ich meinen Namen zu einem so schmachvollen Vertraggebrauchen ließe; auch bin ich überzeugt, de Waltons Ant-wort würde darin bestehen, daß er den Boten enthauptenund den Kopf aus dem höchsten Thurm von Douglas-Castleschleudern würde."
„Wohin Dame, wollt Ihr Euch denn begeben," fragteMargareth de Hautlieu. „stände Euch jetzt noch die Wahl frei?"
„In mein eigenes Schloß," erwiederte Lady Auguste, „woich im Nothfall selbst gegen den König veriheidigt werdenkönnte, bis ich wenigstens meine Person unter den Schuß derKirche gestellt haben würde."
„In dem Fall," erwiederte Margarets) de Hautlieu, „istmeine Macht, Euch Beistand zu erweisen, sehr beschränkt; sieenthält jedoch eine Wahl, die ich'Eurer Entscheidung sehr gernunterwerfe, obgleich ich dadurch die Gchetmnißplane meinerFreunde einiger Gefahr der Entdeckung und Vereitlung aus-seße- Das von Euch mir erwiesene Vertrauen versetzt michaber in die Not-wendigkeit, ein ähnliches Vertrauen auf Euch