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sogar eine Herzensgüte, welche der einer zu meinen Gunsteneinschreitenden Heiligen gleich käme, mir ihre Neigung zu-rückgeben soll, die ich unwürdigerweise mit einer Thorheitverscherzte, wie sie sich allein unvernünftigen Thieren zuschrei-ben läßt."
„Ist das Eure Anficht," sagte Sir Apmer de Valcnce, „sohabe ich nur noch ein Wort hinzuzufügen — vergebt mir,wenn ich dasselbe bestimmt ausspreche — die Dame, wie Ihrsagt, und richtig sagt, muß die endliche Entscheidung jenerSache geben; meine Darlegung dehnt sich nicht dahin aus,daß Ihr darauf bestehen müßtet, ihre Hand in Anspruch zunehmen, sie mag wollen oder nicht; um jedoch ihren Entschlußkennen zu lernen, müßt Ihr ausfindig machen, wo sie ist, einUmstand, wovon ich Euch unglücklicherweise nicht in Kenntnißsetzen kann."
„Wie, was meint Ihr!" rief der Gouverneur aus, welchererst jetzt die Ausdehnung seines Unglücks zu begreifen begann,„wohin ist sie, und mit wem geflohen?"
„Sie ist geflohen," sagte de Valence, „vielleicht um einenmehr unternehmenden Geliebten zu suchen, der nicht jedes kalteLüftchen als das Verderben aller seiner Hoffnungen betrachtet.Vielleicht sucht sie den schwarzen Douglas, oder einen andernHeld der Distel auf, um mit ihren Gütern, ihren Schlössernund ihrer Schönheit die Tugenden der Unternehmung und desMuthes zu belohnen, welche man eines Tages bei Sir Johnde Walton voraussctzte. Jedoch, und in allem Ernst, sage ichdieß, in unserer Umgebung geschehen jetzt Ereignisse von höch-ster Wichtigkeit. Ich habe auf meinem Ritt nach St. Bride'sKloster gestern Abend genug gesehen, um Verdacht gegen Je-dermann zu hegen. Ich schickte Euch als Gefangenen denalten Küster der Kirche Douglas; ich fand ihn widerspenstig