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Furcht, wodurch sie allem Anschein nach verleitet wird, eineGelegenheit zu benutzen, damit sie ihrem Liebhaber unge-wöhnliche Strenge zeigen kann, weil dadurch gewissermaßenihrem früheren Verfahren ein Gleichgewicht geboten wird,wodurch sie im Beginn ihres gegenseitigen Verkehres ihm ei-nen ungewöhnlichen Grad von freimüthigcr Ermuthigungdarbot. Es mag sogar ihrem Liebhaber leicht sein, Parteigegen sich selbst zu nehmen, wenn derselbe, wie du es jetzt indeiner Bethörung thust, ihr allerlei Schwierigkeiten erweckt,so daß sie nicht von einem Verfahren «blassen kann, worinder Liebhaber selbst sie zu bestärken thöricht genug ist; so er-hält sie vielleicht wie eine Jungfrau, welche zu bald bei ihremersten Ja gefangen wurde, keine weitere Gelegenheit, ihremwirklichen Gefühle gemäß zu verfahren, oder ein Urtheil zu-rückzunehmen, welches mit Einwilligung der Parthei gesprochenwurde, deren Hoffnungen dasselbe vernichtet."
„Ich habe dich angehört, de Valence," antwortete derGouverneur von DouglaSdale, „und ich kann ohne Schwierig-keit zugestehen, daß diese deine Lehren den Weg zur Er-reichung und Eroberung manchen weiblichen Herzens zeigenkönnen; für das der Augusts Berkeley sind sie aber nicht ge-eignet. Bei meinem Leben, ich würde mich eher des Ver-dienstes der wenigen Ritterthaten berauben lassen, welche, wiedu sagst, mir eine so beneidenSwerthe Auszeichnung verschaf-fen, als daß ich mit Berufung auf dieselben den Uebermuthhegen könnte, zu sagen, mein Platz im Herzen der Dame seiso fest eingenommen, daß er nicht durch den Erfolg eineswürdigeren Mannes oder durch mein eigenes grobes Ver-sehen erschüttert werden könnte, welches ich mir gegen denGegenstand meiner Neigung zu Schulden kommen ließ. Nein,sie selbst allein soll Gewalt haben, mich zu überreden, daß