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willst du einige Erfrischungen nehmen, oder sollen wir ohneden Geist des Weines fortfahren?"
„Um des Himmels willen," rief de Walton, „thue wie duwillst, verschone mich aber mit deinem gut gemeinten Ge-schwätz."
„Du sollst mich durch Zank nicht um mein Vermögen einerklaren Darlegung bringen," sagte de Valence lachend, indemer sich einen Becher Weins bis an den Rand anfüllte; „er-kennst du dich für besiegt, so bin ich zufrieden, meinen Siegder begeisternden Kraft dieses Getränkes der Geselligkeit zu-zuschreiben."
„Thue wie du willst," sagte de Walton, „sprich aber nichtweiter über die Angelegenheit, die du nicht verstehst."
„Ich läugne die Beschuldigung," erwiederte der jungeRitter, als er nach der Leerung des Bechers sich die Lippenabwischte. „Höre mir zu, kriegerischer Walton, bei meinerVorlesung über die Geschichte der Weiber, worin du unge-schickter bist, als ich es wünsche- Du kannst nicht läugnen,daß deine Lady Angusta, mag cs Recht oder Unrecht sein, sichmehr wie gewöhnlich auf diesem Meer der Liebe eingelassenhat; sie machte dich kühn genug zum Ritter ihrer Wahl,während du ihr allein bekannt warst als die Blume der Rit-terschaft — wahrlich ich achte sie wegen ihres Freimuthes, eswar jedoch eine Wahl, welche die kälteren Weiber als unbe-sonnen und übereilt bezeichnen würden — still, ich bitte dich,werde nicht beleidigt — ich bin weit davon entfernt, dies zudenken oder dies zu sagen, im Gegentheil bin ich bereit, mitder Lanze ihre Wahl des John de Waltons gegen die Günst-linge eines Hofes zu vertreten, daß dieselbe ebenso weise undgroßmüthig, wie ihr Betragen aufrichtig und edel ist. Alleinwahrscheinlich besorgt sie selbst eine ungerechte Deutung, eine