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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
225
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Leien, wenn Ihr einen Wahnsinnigen aufreizt," alsdannschwieg er wieder.

Es ist mir lieb, dast Ihr wenigstens so viel sagen könnt,"erwiedcrte sein Freund,denn ich scherzte nicht, als ich sagte,ich wolle lieber, daß Ihr mit mir im Streit wäret, als daßIhr die Schuld Euch allein zuschriebt. Nach meiner Meinungist cs der Höflichkeit angemessen, daß Ihr diesen Sänger so-gleich in Freiheit setzt. Mittlerweile will ich ihn wegen sei-ner Dame in allen Ehren ersuchen, unser Gast zu sein, bisLady Augusta de Berkeley uns dieselbe Ehre erweist, und unsin unseren Nachforschungen nach ihrem Zufluchtsort zu unter-stützen."

Ihr scheint, Herr Ritter," erwiedcrte der Sänger,weni-ger das Recht in's Auge zu fassen, das zu thun, was Ihrsolltet, als die Macht zu besitzen, Euren Willen auszuführen.Ich muß mich sicherlich durch Euren Rath leiten lassen, dennIhr besitzt ja die Gewalt, denselben zum Befehle zu machen."

Und ich hoffe," fuhr de Valence fort,daß wir, sobaldIhr mit Eurer Herrin wieder zusammenkommt, uns dieWohlthat Eurer Vermittlung in Allem angedcihen lassenwerdet, was ihr mißfallen haben kann, denn es ist zu be-denken, daß die Absicht unserer Handlungen gerade dasGegentheil war.

Laßt mich," sagte Sir John de Walton,ein einzigesWort sagen. Zum Zeichen meines Bedauerns, daß du ver-urtheilt wurdest, so Unwürdiges zu leiden, sollst du eine Kettevon Gold haben, schwerer als die eiserne, welche dich fesselt."

Genug gesagt, Sir John," bemerkte de Valence-Ver-sprechen wir nicht mehr, bis dieser gute Sänger ein ZeichenDas gefährl. Schloß u. and. Erzähl. 15