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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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de Walton,obgleich ich kaum eine Veranlassung sehe, weß-halb so viel Umstände mit einem Geheimnisse gemacht werben,das sich mit sowenig Worten ausdröckcn läßt."

Die zwei Ritter begaben sich somit in das Gefängniß,wohin ver Sänger gebracht worden war, indem der Gefangen-wärtcr voranging.

Dreizehntes Kapitel.

Als die Thüren des Gefängnisses geöffnet waren, zeigtesich einer jener Kerker, welcher damals seine Opfer ohne Hoff-nung der Flucht umschloß, worin jedoch der sinnreiche Spitz-bube neuerer Zeiten kaum einige Stunden zu verweilen ge-würdigt haben würde. Die großen Ringe, womit die Fesselnverbunden und an den menschlichen Körper geheftet waren,zeigten bei der näheren Untersuchung eine so dünne Vernie-tung, daß sie mit einer ätzenden Säure befeuchtet, oder gegenein Stück Sandstein mit Geduld gerieben, sich leicht ausein-ander reißen ließen, wodurch ihr Zweck sich gänzlich vereitelnließ. Auch die großen und offenbar sehr starken Schlösserwaren so plump gearbeitet, daß ein Künstler von einiger Er-findsamkeit sehr leicht auf ein Verfahren kommen konnte, ihrenach derselben Art wie die Fesseln verfertigte Verschließungzu überwältigen. Das Tageslicht fand seinen Weg in dasunterirdische Gefängniß nur um Mittag und durch einen ab-sichtlich mit Windungen hergestellten Eingang, so daß dieSonnenstrahlen dadurch ausgeschlossen wurden, während sich